Das Zentrum vom rechten Rand
Rechtsextreme Online-Einflüsse auf die Betriebsratswahlen
Wie mobilisiert die extreme Rechte am Arbeitsplatz? Diese Frage stellt sich ob der Wahlerfolge der AfD, die insbesondere unter ArbeiterInnen und zum Teil auch GewerkschafterInnen Erfolge zu verzeichnen hat. Ein Indikator dafür, wie weit rechtsextreme Einflüsse sich in der Arbeitswelt bemerkbar machen, stellen Betriebsratswahlen dar. Diese fanden in vielen großen Industriebetrieben vom 1. März bis 31. Mai 2026 statt. Medien warnten davor verstärkt vor rechtsextremer Einflussnahme.[1] Im Fokus stand dabei vor allem der rechtsextreme Verein Zentrum,[2] der zunächst bei Automobilherstellern und später auch im Gesundheitswesen auftrat. Tatsächlich konnten rechte Listen diesmal auch kleinere Gewinne erzielen: bei Mercedes in Untertürkheim neun Sitze für Zentrum[3] und im VW-Werk Zwickau 11,5 Prozent für das Bündnis Freier Betriebsräte.[4]
Das Medienecho rund um die Wahlen warf die Frage auf, welche Gefahr solche Projekte für die demokratische Arbeitswelt darstellen. Und da soziale Medien für rechtsalternative Gewerkschaften eine wichtige Ressource zur Wählermobilisierung darstellen,[5] stellte sich auch die Frage, wie die extreme Rechte dort mobilisiert, wie die digitale Wirkung von Zentrum einzuschätzen ist und welche Rolle die AfD dabei spielt. Die folgende Quick-Response-Analyse untersucht daher, wie rechtsextreme Akteure die Betriebsratswahlen in sozialen Medien thematisierten, welche Narrative sie nutzten und wie Zentrum in breitere Netzwerke eingebunden ist.
Diese Quick-Response-Analyse wurde mit Unterstützung der Otto-Brenner-Stiftung (OBS) erstellt. Eine Kurzversion erschien auf der Seite der OBS. Eine Langversion ist hier als PDF abrufbar.
Untersuchungsdesign und Vorgehen
Untersucht wurde die Plattform Telegram: ein zentraler Mobilisierungsraum der extremen Rechten. Für den Zeitraum vom 1. Februar bis 31. Mai 2026 wurden 645 relevante Beiträge qualitativ und quantitativ ausgewertet. Die Daten stammen aus einem kontinuierlichen Monitoring von mehr als 4.000 Telegram-Kanälen und einer plattformweiten Suche. Suchbegriffe wie ›Betriebsrat‹ und ›Gewerkschaft‹, Unternehmensnamen sowie einschlägige Personen und Orte ergaben zunächst 70.097 potenziell relevante Beiträge.
Durch Spracherkennung, Ausschluss reiner Chatgruppen und eine Gewichtung der Keywords reduzierte sich der Datensatz zunächst auf 6.162 Beiträge. Im Anschluss erfolgte eine ideologische Klassifizierung der Kanäle, wodurch noch 4.073 Beiträge verblieben. Nach einer manuellen Relevanzprüfung reduzierte sich der Datensatz weiter auf 1.778 Beiträge, wovon final 645 originäre Beiträge (ohne Weiterleitungen) ausführlich kodiert und ausgewertet wurden. Der mehrstufige Filterprozess ist dabei kein rein technisches Detail, sondern methodisch zentral: Erst die Kombination aus automatisierter Vorfilterung und manueller inhaltlicher Prüfung erlaubt es, tatsächlich relevante Beiträge von einem Rauschen zu trennen – etwa von Kanälen, die Stichwörter wie ›Betriebsrat‹ oder ›Gewerkschaft‹ lediglich beiläufig verwenden, ohne inhaltlichen Bezug zur Betriebsratswahl 2026 oder zur Einschätzung gewerkschaftlicher Arbeit generell herzustellen.
Rechte Themen im Umfeld der Betriebsratswahlen
Annähernd ein Drittel der relevanten Telegram-Nachrichten behandelt nicht die Betriebsratswahl selbst, sondern die allgemeine Wirtschaftslage in Deutschland. Besonders häufig wird sie mit Krisennarrativen verknüpft, insbesondere mit dem Topos der Deindustrialisierung.
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Themen relevanter rechtsextremer Telegram-Postings (N = 645, Mehrfachkodierung; 01.02.–31.05.2026).
Knapp ein weiteres Drittel kommentiert Gewerkschaften, meist abwertend, teils aber auch neutral. In 53 Prozent der Nachrichten zu den Betriebsratswahlen erscheinen rechte Listen, meist ohne Bezug zur Interessenvertretung der Beschäftigten. Das spricht eher für politische Agitation als für Arbeitnehmervertretung. Diese thematische Verteilung lässt sich als Indiz dafür lesen, dass die Betriebsratswahl selbst kein eigenständiges Mobilisierungsthema darstellt, sondern in einen größeren Kontext von wirtschaftlicher Verunsicherung eingebettet wird.
Betriebliche Mitbestimmung wird in diesem Deutungsrahmen weniger als demokratisches Aushandlungsverfahren vor dem Hintergrund spezifischer (betrieblicher) Problemlagen verstanden, sondern als ein weiterer Schauplatz, an dem sich die vermeintliche Systemkrise exemplarisch zeigen lässt. Das spiegelt sich auch in der digitalen Kommunikation wider: Zugewinne von rechten Listen bei Betriebsratswahlen werden besonders hervorgehoben und als Signal für einen grundsätzlichen politischen Richtungswechsel auf betrieblicher wie politischer Ebene gedeutet.
Keine dauerhafte Mobilisierung zu den Betriebsratswahlen
Das Interesse an den Betriebsratswahlen entstand nicht kontinuierlich, sondern situativ. Als rechte Listen im März bei BMW in Leipzig und Mercedes in Untertürkheim hinzugewannen, schnellte die Zahl der Beiträge sichtbar nach oben.
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Zeitliche Entwicklung rechter Postings zu Betriebsratswahlen und angrenzenden Themen (N = 645, Mehrfachkodierung; 01.02.–31.05.2026).
Auch das Interesse an Gewerkschaften blieb temporär. Im Mai löste die Rede von Bundeskanzler Merz beim DGB Reaktionen von Elitenkritik bis zur Solidarisierung gegen Sozialabbau aus.[6] Ökonomische Themen wurden vor allem durch Ereignisse wie den Stellenabbau bei VW oder den Beginn der Rentenreform ausgelöst.
Anders als längerfristige rechte Kampagnen folgte die Kommunikation einer reaktiven Dynamik: Telegram-Kanäle griffen öffentlichkeitswirksame Ereignisse auf, verstärkten sie kurzfristig und wandten sich dann anderen Themen zu. Eine dauerhafte Mobilisierung zu den Betriebsratswahlen ist nicht erkennbar.
Kaum direkte Wahlmobilisierung
Unter den Beiträgen zur Betriebsratswahl dominieren Meldungen über Wahlausgänge, gefolgt von Informationen über Zentrum und andere rechte Listen.
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Rechte Postings zu den Betriebsratswahlen nach Nachrichtentyp (N = 90; 01.02.–31.05.2026).
Ein Teil der Beiträge behauptet eine Behinderung von Personen aus dem Umfeld von rechtsextremen Listen. Anlass war unter anderem ein Kandidat der Freien Sachsen, der bereits Betriebsrat war und bei BMW gekündigt werden sollte.[7]
Bemerkenswert gering fällt hingegen die aktive Wahlmobilisierung aus: Nur 17 Nachrichten in unserem gesamten Datensatz rufen explizit zur Wahl oder zur Unterstützung rechter Listen auf.[8] Das deutlich überwiegende Muster ist also Berichterstattung über Betriebsratswahlen und Selbstinszenierung, nicht die gezielte Wahlkampagne. Dieser Befund legt nahe, dass die vermeintlich »rechte Kampagne« zur Betriebsratswahl, wie sie in Teilen der Presse beschrieben wurde,[9] in ihrer digitalen Ausprägung vor allem kommunikativ und symbolisch funktioniert: Einzelne Erfolge werden medial groß inszeniert und als Beleg für einen größeren gesellschaftlichen Trend präsentiert, während die digitale Mobilisierung vergleichsweise gering ausfällt.
Narrative zu Gewerkschaften
Gewerkschaften werden nahezu durchweg negativ gerahmt. An der Spitze steht mit 57 von 645 Beiträgen der ›Kampf gegen Rechts‹: Gewerkschaftliches Engagement gegen rechtsextreme Positionen wird besonders kritisiert. Fast ebenso häufig erscheinen die angebliche Nähe von DGB und SPD sowie der Vorwurf mangelnder Beschäftigtenvertretung. Gesundheits- und Rentenreform folgen; Militarismus, Klima, Energie und Migration spielen eine geringere Rolle.
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Narrative rechtsextremer Telegram-Accounts zu Gewerkschaften (N = 198; 01.02.–31.05.2026).
Dabei stehen widersprüchliche Narrative nebeneinander: Gewerkschaften gelten einerseits als Teil des ›Establishments‹, andererseits als zu einflussreich im Sinne der Beschäftigten. Eine gemeinsame Haltung zur Arbeiterklasse fehlt. Obwohl Beschäftigte und Gewerkschaftsmitglieder eine große Wählergruppe bilden, vermeidet die extreme Rechte arbeitnehmerfreundliche Positionen, um ihren unternehmernahen Flügel nicht zu verprellen. Gemeinsamer Nenner ist die Kritik an realen Missständen wie Sozialabbau und Deindustrialisierung, die jedoch durch migrations- und identitätspolitische Konflikte überlagert werden. Der Thüringer AfD-Politiker Robert Teske lehnt sowohl einen ›Klassenkampf von oben‹ durch die Regierung als auch einen ›von unten‹ durch Gewerkschaften ab. Statt Interessengegensätzen zwischen Kapital und Arbeit wird die Ablehnung gesellschaftlicher Vielfalt betont.
Telegram-Posting des Thüringer AfD-Politikers Robert Teske, 12. Mai 2026.
Auftritt und Vernetzung von Zentrum auf Telegram
Richtet man den Blick konkret auf Zentrum und den digitalen Auftritt der Organisation, zeigt sich ein vielfältiges Bild: Mit Interviews auf Portalen wie AUF1, mit Vor-Ort-Präsenz in Form von Infoständen, aber auch mit inhaltlichen Kampagnen spielen sich einzelne Vertreter dieser Organisation in den Vordergrund. Hierbei spielt die Beziehung zur AfD eine besondere Rolle: Während Zentrum im Oktober 2021[10] vom Bundesvorstand der Partei noch auf eine Unvereinbarkeitsliste gesetzt wurde,[11] setzte sich der völkische Flügel der AfD erfolgreich für die Aufhebung dieses Beschlusses ein; mit der Argumentation, dass die AfD eine »Vorfeldorganisation« in der Arbeitswelt benötige.[12] Zuletzt inszenierte Zentrum seine politische Zugehörigkeit auf dem Parteitag der AfD in Erfurt.
Somit überrascht es nicht, dass insbesondere PolitikerInnen des völkischen Flügels der AfD die Arbeit von Zentrum unterstützen. Besonders aufschlussreich sind in unserem Erhebungszeitraum die reichweitenstärksten Nachrichten zum Thema: Ein Beitrag des AfD-Politikers Björn Höcke zu einem Wahlerfolg von Zentrum bei Mercedes erzielte rund 29.000 Aufrufe – deutlich mehr, als Zentrum selbst je aus eigener Kraft erreicht. Zentrum ist auf die Verstärkung durch reichweitenstarke Accounts aus dem AfD-Umfeld angewiesen, schafft es doch kaum, eigenständige Reichweite durch ihre Social-Media-Postings zu erzeugen. Diese Unterstützung ist – zumindest auf Telegram – episodisch, nicht aber strategisch-kontinuierlich angelegt.
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Telegram-Netzwerk rechtsextremer Kanäle mit Beiträgen oder Verweisen zu den Betriebsratswahlen 2026 (Erklärung hier).
Die Beiträge zu den Betriebsratswahlen erzielen im rechtsextremen Telegram-Ökosystem wenig Reichweite und werden selten weitergeleitet. Das deutet auf geringes Interesse hin. AUF1 und Compact berichten dennoch über vermeintliche Erfolge rechter Listen. Kanäle der Freien Sachsen begleiteten vor allem die Wahlen an sächsischen Automobilstandorten.
Einzelne Funktionäre der AfD sind im Netzwerk präsent und verdeutlichen die organisatorische Nähe zwischen Partei und Zentrum. Auch inhaltlich verrät die Themenauswahl von Zentrum, wie eng die Verbindung zur AfD tatsächlich ist. Statt sich auf originär arbeitsrechtliche oder betriebliche Fragen zu konzentrieren, greift der Verein wiederholt gesundheitspolitische oder wirtschaftspolitische Reizthemen der Partei auf – etwa die Kritik an der Streichung von Homöopathie-Leistungen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Eine solche Themenwahl lässt sich kaum aus einem gewerkschaftlichen Selbstverständnis erklären, sondern folgt erkennbar der politischen Agenda des parteinahen Umfelds, in dem Zentrum operiert.
Zentrum auf anderen Social-Media-Plattformen
Auch auf anderen Plattformen bleibt Zentrum schwach. Zwar ist der Verein auf TikTok aktiver, auf Telegram erzielt er mit durchschnittlich knapp 2.000 Menschen pro Post aber die höchste Reichweite. Die Postingfrequenz ist gering, die Inhalte sind kaum plattformspezifisch. Im Untersuchungszeitraum wirkte der Telegram-Kanal eher wie ein persönlicher Account des Vorsitzenden Oliver Hilburger. Erst seit dem AfD-Bundesparteitag am 4./5. Juli 2026 intensivierte Zentrum seine Social-Media-Arbeit und setzte neue Schwerpunkte; dies liegt außerhalb des Untersuchungszeitraums.
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Online-Präsenzen von Zentrum, Februar bis Juni 2026 (Followerstand: 25. Juli 2026).
Finale Einordnung
Für den Untersuchungszeitraum ergeben sich vier zentrale Schlussfolgerungen:
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- Die Betriebsratswahlen 2026 waren im extrem rechten Online-Kosmos ein Randthema. Arbeitswelt und Gewerkschaften wurden vor allem bei erkennbarem Empörungs- oder Erfolgspotenzial diskutiert.
- Zentrum wirkt in sozialen Medien bislang kaum über den AfD-Kosmos hinaus. Aufmerksamkeit entsteht fast nur durch AfD-nahe Accounts.
- Jenseits von AfD und Freien Sachsen findet der Verein wenig Resonanz und erreicht kaum neue Zielgruppen.
- Die Kampagnenfähigkeit bleibt begrenzt. Punktuelle Wahlerfolge ergeben noch keine flächendeckende, strategische Mobilisierung.
Die Betriebsratswahlen 2026 markierten keinen Durchbruch rechtsextremer Kräfte in der betrieblichen Mitbestimmung. Gleichwohl wäre es verfehlt, aus der derzeit begrenzten digitalen Mobilisierungskraft von Vereinen wie Zentrum eine Entwarnung abzuleiten. Gerade die enge Verzahnung mit der AfD und ihrer wachsenden Infrastruktur birgt das Potenzial, dass punktuelle Erfolge bei einzelnen Betriebsratswahlen zukünftig gezielter kommuniziert und stärker in eine übergreifende Kampagne eingebunden werden. Zudem zeigt die Analyse der Narrative, dass rechtsextreme Akteure durchaus bestrebt sind, reale sozialpolitische Konfliktlinien – etwa Sorgen um Arbeitsplatzsicherheit – aufzugreifen und für politische Zwecke zu nutzen.
Tatsächlich zeigt sich nach dem Untersuchungszeitraum, insbesondere seit dem AfD-Parteitag Anfang Juli 2026, dass Zentrum stärker den Interessengegensatz zwischen oben und unten adressiert als zuvor. Auch wenn als Hauptgegner weiter die vielfältige und offene Gesellschaft markiert wird, versuchen sie seitdem verstärkt, Krisengefühle in von Kürzungen und Stellenabbau betroffenen Belegschaften aufzugreifen und zu schüren.
Die schwache Online-Mobilisierung darf nicht mit der realen Vernetzung von Zentrum in der extremen Rechten oder seiner Mobilisierungsfähigkeit in einzelnen Betrieben gleichgesetzt werden. Im Untersuchungszeitraum blieb das digitale Interesse an Betriebsratswahlen und betrieblicher Mitbestimmung jedoch gering.
Maik Fielitz ist Bereichsleiter für digitale Konfliktforschung am IDZ Jena. Er forscht zur Transformation des Rechtsextremismus im digitalen Zeitalter und zur Rolle digitaler Plattformen in liberalen Demokratien. Er ist Mitherausgeber des Online-Magazins Machine Against the Rage und Co-Autor des von der EU-Kommission herausgegebenen Handbuchs Online-Antisemitismus.
Michael Schmidt ist Informatiker und beschäftigt sich mit der quantitativen Analyse sozialer Netzwerke. Er unterstützt das Projekt toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation bei der automatisierten Datenerhebung in diversen Onlinemedien sowie in der weitergehenden Analyse.
Fußnoten
[1] Siehe z. B. K. Brandt, T. Martus & M. Sanches, »Betriebsräte im Visier – Rechte machen in Unternehmen mobil«, in: Berliner Morgenpost, 22. Feb. 2026, online abrufbar hier.
[2] Der Verein Zentrum – Die alternative Gewerkschaft erhebt selbst den Anspruch, eine Gewerkschaft zu sein. Dieser Anspruch muss allerdings kritisch betrachtet werden, da weniger eine Vertretung der Arbeiterschaft als eine Vertretung politischer Interessengemeinschaften im Rahmen des Arbeitskontexts angestrebt wird. In der Folge wird Zentrum daher als Interessengemeinschaft bezeichnet. Siehe dazu auch D. Weber, Zentrum hat keine adäquaten Antworten, Hans-Böckler-Stiftung, 2026.
[3] Siehe L. Ksienrzyk, »Rechte Arbeitnehmergruppe Zentrum zieht erstmals in VW-Betriebsrat ein«, in: WirtschaftsWoche, 13. März 2026, online abrufbar hier.
[4] Siehe »AfD-naher Verein zieht erstmals in einen VW-Betriebsrat ein«, in: Manager Magazin, 14. März 2026, online abrufbar hier.
[5] Siehe D. Weber, Gewerkschaftliche Kampagnen von rechts. Narrative, Netzwerke und Kommunikation von Zentrum (Automobil) im Kontext der Betriebsratswahlen 2018 und 2022. Mit einer Einschätzung der AfD-Bundestagswahlkampagne 2024/2025, Working Paper, Hans-Böckler-Stiftung, 2026, online abrufbar hier.
[6] Siehe »Pfiffe und Buhrufe für Merz beim DGB-Kongress«, auf: Tagesschau, 12. Mai 2026, online hier.
[7] Siehe T. Degkwitz & H. Jagemast, »Provokateure am laufenden Band: Der AfD-nahe Verein Zentrum hat den etablierten Gewerkschaften den Kampf angesagt«, in: nd, 16. Juli 2024, online hier.
[8] Wahlempfehlungen und allgemeine Werbung für Zentrum werden an dieser Stelle zusammengefasst.
[9] Siehe L. Backovic, B. Gillmann & M. Scheppe, »AfD-nahe Gewerkschaft will Autoindustrie aufmischen«, in: Handelsblatt, 3. März 2026, online hier.
[10] Zu jener Zeit hieß die Organisation noch Zentrum Automobil. 2022 wurde der Name mit dem Ziel geändert, sich auch in anderen Branchen aufzustellen.
[11] Siehe J. R. & M. M., »Im Windschatten der AfD – Ein Blick auf die rechten Betriebsgruppen von Zentrum«, in: express, online abrufbar hier.
[12] Siehe H. Langenberg, »Eine Schleppnetztaktik«, in: ver.di Publik, 26. Sept. 2022, online hier.